Deckungsbeitragsrechner

Mit dem Deckungsbeitragsrechner ermitteln Sie Deckungsbeitrag, Stückdeckungsbeitrag und DB-Marge aus Umsatz und variablen Kosten schnell und präzise.

951.7K Berechnungen Aktualisiert · 2026-05-06 Lokale Ausführung · Kein Daten-Upload
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So nutzen Sie den Deckungsbeitragsrechner

Der Deckungsbeitragsrechner ist ein unverzichtbares Werkzeug für die betriebswirtschaftliche Kosten- und Leistungsrechnung. Mit diesem Online-Rechner analysieren Sie schnell und präzise, welcher Erlösanteil nach Abzug der variablen Kosten für die Abdeckung der betrieblichen Fixkosten und den Unternehmensgewinn zur Verfügung steht.

  1. Umsatzerlös eintragen — Geben Sie die Summe aller Erlöse für den jeweiligen Betrachtungszeitraum in den Deckungsbeitragsrechner ein.
  2. Variable Gesamtkosten erfassen — Tragen Sie sämtliche mengenabhängigen Kosten wie Materialaufwand, Wareneinsatz, Fertigungslöhne oder Verkaufsprovisionen ein.
  3. Absatzmenge angeben (optional) — Wenn Sie die Anzahl der verkauften Produkteinheiten eintragen, berechnet der Deckungsbeitragsrechner automatisch die Stückwerte.
  4. Ergebnisse ablesen — Sie erhalten den absoluten Deckungsbeitrag, die prozentuale Deckungsbeitragsquote (DB-Marge) sowie den Stückdeckungsbeitrag und die variablen Stückkosten.

Formeln & betriebswirtschaftliche Grundlagen im Deckungsbeitragsrechner

Die Berechnungslogik im Deckungsbeitragsrechner basiert auf dem System der Teilkostenrechnung. Das Verfahren trennt die Gesamtkosten strikt in fixe und variable Bestandteile:

Gesamtdeckungsbeitrag (DB) = Umsatzerlös − variable Gesamtkosten
Deckungsbeitragsquote (%) = (Gesamtdeckungsbeitrag / Umsatzerlös) × 100%
Stückdeckungsbeitrag (db) = Verkaufspreis pro Stück − variable Kosten pro Stück
Break-Even-Absatzmenge = Fixkosten / Stückdeckungsbeitrag

Ein positiver Wert im Deckungsbeitragsrechner signalisiert, dass das Produkt einen Beitrag zur Deckung der fixen Unternehmensausgaben wie Raummieten, Gehälter, Abschreibungen und Versicherungen leistet. Übersteigt der Gesamtdeckungsbeitrag die gesamten Fixkosten, erwirtschaftet das Unternehmen einen operativen Gewinn.

Typische Anwendungsbereiche für den Deckungsbeitragsrechner

In der täglichen Managementpraxis und im operativen Controlling unterstützt der Deckungsbeitragsrechner bei entscheidenden unternehmerischen Fragestellungen:

  • Preisuntergrenzen & Rabattgestaltung — Ermitteln Sie mit dem Deckungsbeitragsrechner, welcher Mindestpreis bei Sonderaktionen oder Rabattverhandlungen nicht unterschritten werden darf.
  • Sortimentsanalyse & Portfoliobereinigung — Vergleichen Sie unterschiedliche Produkte oder Dienstleistungen und identifizieren Sie margenstarke Umsatzträger sowie verlustbringende Ladenhüter.
  • Break-Even-Analyse (Gewinnschwelle) — Nutzen Sie die Kennzahlen aus dem Deckungsbeitragsrechner, um zu berechnen, wie viele Einheiten verkauft werden müssen, um alle Fixkosten vollständig einzuspielen.
  • Kapazitätsplanung & Zusatzaufträge — Entscheiden Sie fundiert, ob sich die Annahme eines kurzfristigen Zusatzauftrags bei bestehenden freien Fertigungskapazitäten rentiert.
  • Kostenoptimierung & Einkauf — Bewerten Sie durch Simulationen im Deckungsbeitragsrechner die Rentabilitätseffekte von Einsparungen beim Material- und Wareneinkauf.

Setzen Sie den Deckungsbeitragsrechner als kontinuierliches Planungsinstrument ein, um Preisentscheidungen abzusichern und Ihre betriebliche Rentabilität nachhaltig zu optimieren.

Häufige Fragen zu Deckungsbeitragsrechner

Was ist der Deckungsbeitrag und warum ist er wichtig?

Der Deckungsbeitrag ist der Betrag, der nach Abzug der variablen Kosten vom Umsatzerlös übrig bleibt. Er zeigt, wie viel Geld zur Deckung der fixen Kosten bereitsteht und ab wann ein Gewinn erwirtschaftet wird.

Wie berechnet man den Deckungsbeitrag mit der Formel?

Die Grundformel lautet: Deckungsbeitrag = Umsatzerlös - variable Kosten. Für einzelne Produkte gilt: Stückdeckungsbeitrag = Verkaufspreis pro Stück - variable Stückkosten.

Was ist der Unterschied zwischen Stückdeckungsbeitrag und Gesamtdeckungsbeitrag?

Der Gesamtdeckungsbeitrag betrachtet den gesamten Umsatz abzüglich aller variablen Gesamtkosten. Der Stückdeckungsbeitrag bezieht sich auf eine einzelne Produkteinheit (Verkaufspreis minus variable Kosten je Einheit).

Was ist eine gute Deckungsbeitragsquote (DB-Marge)?

Ein Richtwert hängt stark von der Branche ab. Dienstleistungs- und Softwareunternehmen erzielen oft Quoten von über 60 bis 80 %, während Handel und verarbeitendes Gewerbe häufig bei 20 bis 40 % liegen.

Was bedeutet ein negativer Deckungsbeitrag?

Ein negativer Deckungsbeitrag bedeutet, dass der Verkaufspreis nicht einmal die variablen Kosten deckt. Jedes zusätzlich verkaufte Stück vergrößert den Verlust, weshalb das Produkt dringend überprüft oder eingestellt werden sollte.

Wie hängt der Deckungsbeitrag mit dem Break-Even-Point zusammen?

Der Break-Even-Point (Gewinnschwelle) ist erreicht, sobald die Summe aller Deckungsbeiträge exakt die Fixkosten deckt. Die Break-Even-Menge berechnet sich aus Fixkosten geteilt durch den Stückdeckungsbeitrag.