Video-Einzelbildgröße-Rechner

Berechnen Sie mit dem Video-Einzelbildgröße-Rechner Pixel pro Bild, unkomprimierte Frame-Größe, Roh-Bitrate und den Gesamtspeicherbedarf für Ihre Videos.

952.6K Berechnungen Aktualisiert · 2026-04-28 Lokale Ausführung · Kein Daten-Upload
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So nutzen Sie den Video-Einzelbildgröße-Rechner

Der Video-Einzelbildgröße-Rechner unterstützt Video-Editoren, Broadcaster, Software-Entwickler und Medientechniker bei der präzisen Bestimmung des unkomprimierten Datenbedarfs für beliebige Videoformate und Auflösungen.

  1. Breite und Höhe eingeben — Tragen Sie die gewünschte Videoauflösung in Pixeln ein (z. B. 1920 × 1080 für Full HD, 3840 × 2160 für 4K UHD oder 7680 × 4320 für 8K).
  2. Pixelformat auswählen — Wählen Sie das passende Farbmodell und die Abtastung für Ihren Workflow aus. Der Video-Einzelbildgröße-Rechner unterstützt Formate wie YUV 4:2:0, YUV 4:2:2, YUV 4:4:4, RGB 24-Bit, RGBA 32-Bit sowie HDR 48-Bit.
  3. Bildrate (Framerate) festlegen — Geben Sie die Bildwiederholrate in Bildern pro Sekunde (fps) an (z. B. 24, 25, 30, 50, 60 oder 120 fps).
  4. Videodauer bestimmen — Tragen Sie die Gesamtlaufzeit des Videoclips in Sekunden ein. Das Berechnungstool ermittelt automatisch die Gesamtzahl aller Einzelbilder und das resultierende Datenvolumen.
  5. Ergebnisse analysieren — Lesen Sie sofort die Pixelanzahl pro Frame, die Frame-Dateigröße, die unkomprimierte Roh-Bitrate und den gesamten Speicherbedarf ab.

Formeln & mathematische Grundlagen der Einzelbildberechnung

Der Video-Einzelbildgröße-Rechner führt alle Kalkulationen anhand etablierter medientechnischer Formeln durch:

Pixel pro Einzelbild       = Breite × Höhe
Bits pro Einzelbild        = Breite × Höhe × Bits pro Pixel (bpp)
Bytes pro Einzelbild       = Bits pro Einzelbild ÷ 8
Roh-Bitrate                = Bytes pro Einzelbild × Bildrate (fps) × 8   (Bits/Sekunde)
Gesamtbilder               = Bildrate (fps) × Dauer (Sekunden)
Unkomprimierte Gesamtdaten = Bytes pro Einzelbild × Gesamtbilder
Variable / ParameterBedeutung und Einheit
Breite (Width)Horizontale Bildauflösung in Pixeln (px)
Höhe (Height)Vertikale Bildauflösung in Pixeln (px)
Bits pro Pixel (bpp)Effektive Farbtiefe basierend auf Pixelformat und Farbunterabtastung
Bildrate (Framerate)Anzahl der wiedergegebenen Bilder pro Sekunde (fps)
Dauer (Duration)Gesamtlaufzeit der Videosequenz in Sekunden (s)

Übersicht gängiger Pixelformate und Farbtiefen

PixelformatBits pro Pixel (bpp)Typischer Einsatzbereich
YUV 4:2:012H.264, H.265, HEVC, AV1, Web-Streaming und Consumer-Kameras
YUV 4:2:216Broadcast, Fernsehanstalten, ProRes 422, professionelle Camcorder
YUV 4:4:424High-End Postproduktion, VFX, Color-Grading, ProRes 4444
RGB 24-Bit24Bildsequenzen (TIFF, PNG), 8-Bit-RGB-Rohdaten
RGBA 32-Bit32Grafikanimationen, Overlays mit Alpha-Transparenzkanal
RGB 48-Bit HDR4816-Bit pro Farbkanal für HDR-Produktionen und Kinofilme

Diese standardisierten Werte ermöglichen es, realistische Rohdatenmengen für jedes Produktionsszenario exakt zu kalkulieren.

Typische Anwendungsbereiche für den Video-Einzelbildgröße-Rechner

Der Video-Einzelbildgröße-Rechner ist ein unverzichtbares Werkzeug für zahlreiche Workflows in der professionellen Medienproduktion:

  • Speicherplatz- und Bandbreitenplanung: Kalkulieren Sie vor Dreharbeiten oder Renderings, wie viele Terabyte an schnellem NVMe- oder SSD-Speicher für unkomprimiertes Rohmaterial erforderlich sind.
  • Hardware-Dimensionierung für Schnittsysteme: Überprüfen Sie, ob PCIe-Schnittstellen, RAID-Arrays oder Netzwerkspeicher (10GbE / 25GbE) die notwendige Datenübertragungsrate für unterbrechungsfreie Echtzeit-Wiedergabe liefern können.
  • Kompressionseffizienz bewerten: Vergleichen Sie die unkomprimierte Roh-Bitrate mit den Zielwerten moderner Video-Codecs, um den realen Kompressionsfaktor und Qualitätsvorteile zu beurteilen.
  • Entwicklung von Videoverarbeitungssoftware: Entwickler von Bildverarbeitungs- und Video-Pipelines nutzen den Video-Einzelbildgröße-Rechner zur präzisen Zuweisung von Frame-Puffern im Arbeitsspeicher (RAM) und zur Pufferverwaltung.
  • Echtzeit-Streaming und Broadcast-Infrastruktur: Ermitteln Sie die theoretisch benötigte unkomprimierte SDI- oder SMPTE ST 2110-Bandbreite im professionellen Fernsehstudio.
  • Lehre und Medientechnik-Ausbildung: Studierende und Mediengestalter verstehen mit dem Video-Einzelbildgröße-Rechner anschaulich die mathematischen Zusammenhänge zwischen Farbtiefe, Farbunterabtastung, Framerate und Speicherbedarf.

Häufige Fragen zu Video-Einzelbildgröße-Rechner

Was berechnet der Video-Einzelbildgröße-Rechner genau?

Der Video-Einzelbildgröße-Rechner ermittelt die Anzahl der Pixel pro Frame, die unkomprimierte Dateigröße eines Einzelbildes in Byte/MB, die unkomprimierte Roh-Bitrate (Datenübertragungsrate pro Sekunde), die Gesamtzahl aller Einzelbilder sowie das gesamte unkomprimierte Datenvolumen für die gewählte Videodauer.

Warum ist das berechnete Datenvolumen viel größer als bei normalen Videodateien?

Der Video-Einzelbildgröße-Rechner berechnet reine, unkomprimierte Rohdaten (Raw Video). Moderne Video-Codecs wie H.264, H.265 (HEVC), AV1 oder VP9 nutzen hochwirksame räumliche und zeitliche Kompressionsverfahren, wodurch die fertige Videodatei in der Regel 10- bis 100-mal kleiner ausfällt.

Welches Pixelformat und welche Farbtiefe sollte ich auswählen?

Für Standard-Webvideos und Streaming-Workflows (H.264/H.265) ist YUV 4:2:0 mit 12 bpp (Bits pro Pixel) der Standard. Für professionelle TV-Produktion, Broadcast und Color-Grading wird meist YUV 4:2:2 (16 bpp) verwendet. Für verlustfreie Renderings und RAW-Bildsequenzen wählen Sie RGB 24-Bit oder RGB 48-Bit HDR.

Wie berechnet sich die unkomprimierte Roh-Bitrate?

Die Roh-Bitrate ergibt sich aus der Multiplikation der Frame-Größe in Bits mit der Bildwiederholrate (fps): Bitrate = Breite × Höhe × Farbtiefe (bpp) × Bildrate. Dies definiert die theoretische Bandbreite, die zur unterbrechungsfreien Echtzeitübertragung ohne Kompression erforderlich ist.

Werden meine eingegebenen Daten auf einem Server gespeichert?

Nein. Alle Berechnungen erfolgen vollständig clientseitig in Ihrem Browser. Es werden keinerlei Videoinformationen oder Eingaben an externe Server übertragen.