So funktioniert der Prokrastinations-Rechner
Der Prokrastinations-Rechner hilft Ihnen dabei, das eigene Aufschiebeverhalten objektiv zu bewerten und die Ursachen für Verzögerungen bei wichtigen Aufgaben transparent zu analysieren.
Gehen Sie für die Auswertung in folgenden Schritten vor:
- Aufgaben erfassen – Tragen Sie die Gesamtzahl der anstehenden Aufgaben sowie die bereits erledigten Aufgaben ein.
- Verzug und Ursache angeben – Geben Sie die durchschnittliche Verzögerung in Tagen an und wählen Sie das typische Muster (Vermeidung, Perfektionismus, Ablenkung oder Überlastung).
- Ergebnis ablesen – Das System ermittelt Ihren individuellen Schweregrad sowie den Anteil offener Vorhaben und liefert gezielte Handlungsempfehlungen.
Formel & Logik zur Schweregrad-Berechnung
Der Prokrastinations-Rechner basiert auf einer praxisnahen Gewichtung wesentlicher Produktivitäts- und Verhaltensfaktoren:
Schweregrad-Score = Anteil offener Aufgaben × 40 + Verzugsfaktor × 35 + Typ-Gewichtung + Arbeitslast-Korrektur
In diesem mathematischen Modell werden die Quote unerledigter Aufgaben sowie die durchschnittliche Verzugsdauer am stärksten gewichtet. Denn eine ausgeprägte Aufschieberitis zeichnet sich dadurch aus, wie viele Aufgaben blockiert sind und wie lange diese bereits liegenbleiben. Der Verhaltensfaktor (z. B. Vermeidung aus Versagensangst oder Perfektionismus) sowie das Gesamtarbeitsvolumen ergänzen die Bewertung.
Das Gesamtergebnis wird auf einer Skala von 0 bis 100 Punkten abgebildet und in vier Stufen unterteilt: leicht, moderat, erheblich und extrem. Der Prokrastinations-Rechner dient als strukturierter Selbsttest zur Steigerung der Selbstorganisation und ersetzt keine psychotherapeutische Diagnostik.
Typische Einsatzbereiche für die Verhaltens-Analyse
Ein strukturierter Check mit dem Prokrastinations-Rechner eignet sich besonders für folgende Situationen:
- Lern- und Prüfungsphasen: Rückstände im Studium oder in der Weiterbildung strukturiert erfassen und gezielt aufholen.
- Ursachenanalyse im Berufsalltag: Erkennen, ob emotionale Vermeidung, Perfektionismus oder schlichte Überforderung die Hauptursache für Verzögerungen ist.
- Wöchentliches Zeitmanagement-Review: Das eigene Arbeitsverhalten ohne komplizierte Software objektiv überprüfen.
- Produktivitäts-Coaching & Reflexion: Konkrete Ansatzpunkte für gesunde Arbeitsroutinen und realistische Etappenziele erarbeiten.