Feder-Rechner

Mit dem Feder-Rechner berechnen Sie Federkraft, Federweg, Federkonstante, Federenergie und Eigenfrequenz schnell und präzise nach dem Hookeschen Gesetz.

808.4K Berechnungen Aktualisiert · 2026-05-09 Lokale Ausführung · Kein Daten-Upload
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So nutzen Sie den Feder-Rechner

Der Feder-Rechner ermöglicht die schnelle und präzise Auslegung linearer mechanischer Federn. Wählen Sie zunächst im oberen Bereich den passenden Berechnungsmodus aus – beispielsweise zur Ermittlung von Federkraft, Federweg, Federsteifigkeit, Spannenergie oder Schwingungsverhalten. Geben Sie anschließend die bekannten Ausgangswerte ein und wählen Sie die entsprechenden Einheiten (wie N, kN, mm, m, N/mm, N/m oder kg). Das System rechnet alle Eingabegrößen intern automatisch in konsistente physikalische Basiseinheiten um.

Das intuitive Eingabefeld führt Sie strukturiert durch alle notwendigen Variablen. Der Feder-Rechner aktualisiert das Ergebnispanel in Echtzeit, sobald Sie Parameter verändern. Wenn Sie die Auswirkungen von Fertigungstoleranzen oder Lastspitzen untersuchen möchten, empfiehlt sich die Prüfung von Minimal-, Nenn- und Maximalwerten. Dadurch unterstützt der Feder-Rechner Ingenieure, Techniker, Studierende und Heimwerker gleichermaßen bei Machbarkeitsprüfungen und praktischen Vergleichen.

Im Ergebnisbereich sehen Sie nicht nur das Hauptergebnis, sondern auch umgerechnete Werte, Kennwerte wie die Eigenfrequenz, die gespeicherte Deformationsenergie sowie die detaillierten Zwischenschritte. Der Feder-Rechner sorgt für maximale Transparenz und macht jeden Rechenschritt direkt nachvollziehbar.

Formeln & physikalische Grundlagen im Feder-Rechner

Die mathematische Grundlage des Werkzeugs bildet das lineare Elastizitätsgesetz nach Robert Hooke sowie die Gleichungen für elastische Energie und harmonische Schwingungen. Der Feder-Rechner verwendet folgende zentrale Gleichungen:

F = k * s
E = (1 / 2) * k * s^2
T = 2 * pi * sqrt(m / k)
f = 1 / T = (1 / (2 * pi)) * sqrt(k / m)

Die physikalischen Variablen bedeuten im Einzelnen:

  • $F$: Federkraft bzw. Rückstellkraft (in Newton, $\text{N}$)
  • $k$: Federkonstante bzw. Federrate / Federsteifigkeit (in $\text{N/mm}$ oder $\text{N/m}$)
  • $s$ (oder $x$): Federweg bzw. Auslenkung / Dehnung (in $\text{mm}$ oder $\text{m}$)
  • $E$: Elastische potentielle Energie / Spannarbeit (in Joule, $\text{J}$)
  • $m$: Schwingende Masse am Federpendel (in Kilogramm, $\text{kg}$)
  • $T$: Periodendauer / Schwingungsdauer (in Sekunden, $\text{s}$)
  • $f$: Eigenfrequenz / Resonanzfrequenz (in Hertz, $\text{Hz}$)

Berechnung der Federkonstante aus der Federgeometrie

Bei zylindrischen Schraubenfedern (Druckfedern und Zugfedern) lässt sich die Federkonstante $k$ aus den geometrischen Abmessungen und dem Schubmodul $G$ des Werkstoffs berechnen:

$$k = \frac{G \cdot d^4}{8 \cdot D^3 \cdot n}$$

Dabei steht $d$ für den Drahtdurchmesser, $D$ für den mittleren Windungsdurchmesser und $n$ für die Anzahl der federnden wirksamen Windungen. Für Federstahldraht nach DIN EN 10270 beträgt der Schubmodul üblicherweise $G \approx 81.500\text{ N/mm}^2$.

Praktisches Rechenbeispiel mit dem Feder-Rechner

Angenommen, eine Druckfeder mit einer Federkonstante von $k = 25\text{ N/mm}$ wird um einen Federweg von $s = 12\text{ mm}$ komprimiert. An der Feder ist eine Masse von $m = 2{,}5\text{ kg}$ angebracht. Der Feder-Rechner ermittelt die Kennwerte schrittweise:

  1. Federkraft: $F = k \cdot s = 25\text{ N/mm} \cdot 12\text{ mm} = 300\text{ N}$
  2. Gespeicherte Federenergie: $E = \frac{1}{2} \cdot 25\text{ N/mm} \cdot (12\text{ mm})^2 = \frac{1}{2} \cdot 25.000\text{ N/m} \cdot (0{,}012\text{ m})^2 = 1{,}8\text{ J}$
  3. Schwingungsdauer: $T = 2\pi \cdot \sqrt{\frac{2{,}5\text{ kg}}{25.000\text{ N/m}}} \approx 0{,}0628\text{ s}$
  4. Eigenfrequenz: $f = \frac{1}{T} \approx 15{,}92\text{ Hz}$

Dank der sofortigen Auswertung im Feder-Rechner lassen sich solche Kennwerte ohne zeitraubende manuelle Zwischenrechnungen überprüfen.

Typische Einsatzbereiche für den Feder-Rechner

Der Feder-Rechner eignet sich für zahlreiche Anwendungen in Ausbildung, Werkstatt und industrieller Konstruktion:

  • Konstruktion & Maschinenbau: Schnelle Vorabauslegung von Druck-, Zug- und Tellerfedern sowie Federpaketen vor der detaillierten CAD-Modellierung.
  • Physikunterricht & Studium: Veranschaulichung des Hookeschen Gesetzes, harmonischer Oszillatoren und Energieumwandlungen.
  • Fahrzeugtechnik & Dämpfung: Abschätzung von Federhärten, Federwegen und Eigenfrequenzen bei Fahrwerkskomponenten.
  • Produktion & Qualitätssicherung: Schneller Plausibilitätscheck gemessener Prüfkräfte und Kennlinien bei Wareneingangsprüfungen.

Weil der Feder-Rechner vollständig lokal im Browser rechnet, können Sie Parameter beliebig anpassen und Sensitivitätsanalysen ohne Wartezeiten durchführen.

Häufige Fragen zu Feder-Rechner

Wie berechnet der Feder-Rechner die Federkraft nach dem Hookeschen Gesetz?

Der Feder-Rechner nutzt die lineare Gleichung F = k · s. Die Federkraft F (in Newton) ergibt sich direkt aus dem Produkt von Federkonstante k (in N/mm oder N/m) und dem zurückgelegten Federweg s (in mm oder m).

Was ist der Unterschied zwischen Federkonstante, Federrate und Federsteifigkeit?

In der Mechanik bezeichnen diese Begriffe dieselbe physikalische Eigenschaft: das Verhältnis von aufgebrachter Kraft zur elastischen Auslenkung (k = F/s). Eine höhere Federkonstante bedeutet eine härtere bzw. steifere Feder.

Wie wird die in einer Schraubenfeder gespeicherte Federenergie berechnet?

Die elastische potentielle Federenergie (Spannarbeit) berechnet sich nach der Formel E = 1/2 · k · s². Sie wächst quadratisch mit dem Federweg und entspricht der Fläche unter der linearen Federkennlinie.

Wie bestimmt der Feder-Rechner die Schwingungsdauer und Eigenfrequenz?

Für einen harmonischen Masse-Feder-Schwinger mit Masse m und Federkonstante k berechnet der Feder-Rechner die Schwingungsdauer über T = 2π·√(m/k) und die Eigenfrequenz über f = 1/T = 1/(2π)·√(k/m).

Werden meine eingegebenen Daten auf einem Server gespeichert?

Nein. Alle Berechnungen werden lokal in Ihrem Webbrowser ausgeführt; es werden zu keinem Zeitpunkt Daten übertragen oder gespeichert.

Gilt die Berechnung auch für nichtlineare Federn oder extreme Verformungen?

Nein. Der Rechner setzt ideales linear-elastisches Verhalten nach dem Hookeschen Gesetz voraus. Bei stark progressiven Federn, plastischer Verformung oder Blocklängen müssen spezifische Kennlinien berücksichtigt werden.